Silberlicht

von Laura Whitcomb



Zusammenfassung:

Der Roman behandelt die Liebesgeschichte von Helen und James. Aber noch viel mehr, dieser Roman ist von seinen Themen her etwas anspruchsvoller. Helen und James sind beide bereits verstorben, doch leben ihre Seelen weiter und müssen sich immer an einen Wirt binden, um in der Welt der Menschen bleiben zu können. Nun müssen sie einen Weg finden, zusammen zu kommen.



Bewertung:

Gesamtbewertung:


Cover (PAN, 2010, gebundene Ausgabe):
Das Cover fällt einem durch die Farben sofort ins Auge. Die Farben und die Ornamente lassen auf etwas Mystisches schließen und auch auf verträumte Mädchen. Doch das Cover schimmert eher golden, als silbern und so passt es nicht zum Titel. Die Frau sieht einem Engel oder einer Fee zum Verwechseln ähnlich.

Titel:
Der Titel regt zum Träumen an, auch wenn man sich nichts Konkretes darunter vorstellen kann. Der Satz aus dem Buch verfehlt seine Wirkung nicht und macht sehr neugierig.

Klappentext:
Im Klappentext wird leider schon sehr viel über die Geschichte erzählt, so wird die Spannung etwas weggenommen. Doch auch hier ist man durch den letzten Satz des Textes wieder gespannt, wie es wirklich war und wie es noch weitergeht.

Anfang:
Die Geschichte fängt mit dem Satz an, der auch schon auf dem Cover steht. Nach diesem Satz kommen aber nur Erzählungen über das Umfeld, die etwas langweilig wirken. Man wird aber danach sehr schnell in die Welt der Lichtgestalten eingewiesen, als sich die Hauptpersonen Helen und James begegnen.

Inhalt:
Es geht um die Geschichte zwischen Helen und James. Diese ist sehr gut umgesetzt worden. In dem Buch geht es um sehr viele anspruchsvolle Themen, wie Glaube, Drogen, Schuld, Vergebung....

Schreibstil:
Die Autorin beschreibt die Atmosphäre immer sehr genau. Sie schreibt sehr verständlich und sie schafft es, dass die Geschichte einem nahe geht. Fremdwörter, die in der Geschichte vorkommen, werden auch erklärt. Die Kapitel sind nicht zu lang und der Text ist somit sehr angenehm zu lesen.

Personen:
Die Gefühle der Personen werden sehr stark dargestellt. So wachsen einen die meisten Personen schnell ans Herz. Leider erfährt man wenig über Helens Vergangenheit, die sicher sehr interessant war. Auch ihr eigentlicher Charakter bleibt im Hintergrund.

Orte:
Die Orte werden immer genau beschrieben, so hat man keine Schwierigkeiten sie sich vorzustellen, da es sich auch um normale Plätze in einer Stadt handeln. Doch den Orten wird nicht viel Bedeutung zugemessen und sie sind eher unrelevant für die Geschichte.

Ende:
Wir möchten nur so viel sagen, dass es ein Happy End gibt, aber ganz anders als man zuerst erwartet. ;-)